Encyclopédie Denis Diderots

Portait Denis Diderots
Schriftsteller, Kabinettssekretär und Legationsrat in Weimar (1713 Langres - 1784 Paris)

Berufsdarstellungen von Diderot und D´ Alembert in Kupfer gestochen von Benard um 1765 in Paris. Die seltenen Handwerks- und Berufsdarstellungen sind in der Enzyclopädie von Diderot und D´ Alembert als Kupferstiche in den Tafelbänden ab 1765 bis 1772 erschienen. Das Papier ist handgeschöpftes Bütten der Zeit, meist mit Wasserzeichen.

Die Enzyclopädie umfaßt 17 Text- (erschienen ab 1751) , 12 Tafelbände mit über 3.000 Kupferstichtafeln, sowie 4 Supplementbände und 2 Registerbände.In den Textbänden sind mehr als 6.000 Artikel erschienen und davon betreffen über 2.900 das Handwerk oder das technische Gewerbe.

Diderot hatte sich damals schon als Literat, Schriftsteller, Philosoph und Übersetzer von medizinischen Wörterbüchern einen Namen gemacht. Als langjährigen Mitarbeiter gewann er seinen Freund den Mathematiker D´ Alembert. Neben diesen beiden findet man auf der Autorenliste die berühmsten Namen des Jahrhunderts, so Voltaire, Rousseau, Montesquieu, usw.

Die Enzyclopädie sollte ein methodisches Sachwörterbuch von Wissenschaft, Kunst und Technik sein, das durch die Bebilderung für jeden verständlich war. Denn im Sinne der Aufklärung sollte die Wissenschaft nicht länger das Privileg von wenigen sein und so schrieb Diderot im Vorwort: "Wir suchen beide den Handwerker und den Philosophen gleichermaßen zu interessieren."
Als ehrgeiziges Ziel nimmt Diderot sich vor das gesamte Wissen der Menschheit in wohlüberlegter Auswahl und kritischer Darstellung zu präsentieren.

Die Enzyclopädie des Denis Diderot ist das umfangreichste publizistische Großunternehmen des 18. Jahrhunderts gewesen und da Madame Pompadour das Werk begünstigte konnte es sogar mit dem Privileg Königs Ludwig XV erscheinen.
- Birgit Strehler M. A. -